Aktuelles

Im März 2021 hat Keller Morgenstunde für Sopran, Akkordeon und Violine nach einem eigenen Text geschrieben. Das Werk wird am 8. Juni in "Unerhörte Musik" aufgeführt werden, ein Konzert zum 75. Geburtstag von Gabriel Iranyi. Es spielen: Ramina Abdulla-zade (Sopran), Biliana Voutchkova (Violine) und Christine Paté (Akkordeon).

Am 27. April findet in Berlin ein Konzert zum 70. Geburtstag von Ralf Hoyer statt. Vorgesehen war, dass Egidius Streiff neben Hoyers Zustand 7 (2015) für Violine und Zuspiel auch Kellers NONONONO spielt, aber Egidius Streiff kann wegen Corona nicht von Basel nach Berlin reisen. Das Konzert findet nun im live-stream statt. Daher singt nun Claudia Herr von Keller das Sopransolo Uf Ärde (2003), eine Art umgekehrte Variation über dieses schöne, alte Volkslied "S'Vreneli ab em Guggisbärg": Man nähert sich aus weiter Ferne der Originalmelodie. Uf ärde ist ursprünglich für den Bariton Claudio Danuser geschrieben worden, der am Festival Roaring hoofs in der Mongolei in seinem Programm auch Werke präsentieren wollte, die etwas mit Schweizer Folkore zu tun haben. Margrit Hess hat 2014 das Solowerk in der Sopranversion in Graz uraufgeführt.

Anfang 2021 hat Keller auf Anregung von Violeta Dinescu Risposta al Goldberg für Flöte und Klavier komponiert, eine "Antwort" oder Contrafaktur auf die Variatio 26 der Goldberg-Variationen von J.S. Bach. Verschiedene Komponisten wurden gebeten, sich mit einer der Goldberg-Variationen kompositorisch auseinanderzusetzen. Das Projekt von Violeta Dinescu und Michael Heinemann beabsichtigt, die verschiedenen Werke in einem Sammelband zu veröffentlichen. Die Uraufführung des Gesamt-Werks war für Oktober 2021 in Dresden geplant, muss aber wegen Corona auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Es soll auch eine CD erscheinen.

Im Jahre 2018 wurde ich gefragt, für das Konzertdiplom von Tina Reynaert (1991) ein kurzes Klaviersolo zu schreiben. So entstand mit Anlauf: zwischen Wiederholungen eines Themas nehmem andere Ideen Anlauf, gewinnenn an Lebendigkeit und Kraft und entwickeln sich zu einem veritablen Finale. So setzt sich durch, was zunächst schwach und schüchtern erscheint. Im Februar 2021 wird die Belgierin Tina Reynaert ihre zweite CD The Hour of the Wolf herausbringen mit meinem kleinen Klavierstück.

Am 18. November 2020 war vorgesehen, dass Claudia Weissbarth das Flötensolo Capriccioso in der Berner Konzertreihe L'art pour l'Aar aufführt. Wegen Corona wird das Konzert verboten, ein Termin steht noch nicht fest. Die Uraufführung hat Claudia Weissbarth am 24.10.2019 in Oldenburg gespielt..

Die Konzerte des Ensemble Horizonte vom 4.November in Winterthur, vom 5. November in Bern und vom 6. November in Bonn müssen wegen Corona ausfallen. Auf dem Programm stand u.a. Holzschnitte. Die Konzerte werden 2021 nachgeholt.

Die Zürcher Konzertreihe "Rezital" von Werner Bärtschi feiert am 30. Oktober das 40-jährige Jubiläum. Werner Bärtschi wird 40 kurze Klavierstücke spielen, darunter das zweite der Vier Klavierstücke (1993). Leider muss das Konzert mit Feier wegen Corona ausfallen, es wird am 11. Juni 2021 im Konservatorium Zürich nachgeholt.
Die Stücke III und IV wurden übrigens 1995 in Montevideo, I-IV in Krakow 1996 uraufgeführt.

Das Ensemble Horizonte unter Leitung von Jörg-Peter Mittmann hat am 4. Oktover 2020 im Schlusskonzert des Hörfest im Hangar 21 (Detmold) Wanawizzi II (2012) für Flöte, Klarinette, Violine und Violoncello interpretiert. In unserer Welt finden sich zahlreiche wahnwitzige Widersprüche: unzählige Menschen verhungern, obwohl weltweit genügend Nahrung produziert wird usw. "wanawizzi" (althochdeutsch für Wahnwitz) transformiert solche Antagonismen in den Bereich musikalischer Prozesse. Das Konzert wird vom WDR mitgeschnitten. Die Uraufführung erfolgte 2012 an der Deutschen Oper Berlin.

Am 26.September hat Erik Drescher Solfeggio für Flöte solo in der Tramophonie der Pyramidale Berlin gespielt. Zum 200. Geburtstag Friedrich des Grossen erhielten 70 Komponisten die Möglichkeit, ein Solfeggio zu komponieren. Keller entschloss sich, das Thema aus Bachs "Musikalischem Opfer", das angeblich vom flötenspielenden König stammt, in eine 12-Ton-Version zu verwandeln, die in einem imposanten Accelerando wiederholt werden soll.

An der pyramidale#19 in Berlin Marzahn-Hellersdorf, unter dem Titel "L U F T", hätte am 24. September 2020 um 21 Uhr Max E. Keller / Piano (CH) und Dietrich Petzold / Violine (D) spielen sollen. Ein freies, improvisatorisches Spiel über mancherlei Grenzen, so auch zum Optischen hin, indem die Künstlerin DESSA / Transoundart (CH) mit spontanen, bildnerischen Beiträgen sich an der Improvisation beteiligt. Leider wird Keller als 73-Jähriger mit einschlägigen Vorerkrankungen schweren Herzens auf die Reise verzichten müssen. Susanne Stelzenbach wir an seiner Stelle spielen.
Am Tag davor, 23. September, hätte Max E. Keller (Piano) zusammen mit Dietrich Petzold (Violine) und Matthias Bauer (Kontrabass) im Kühlspot Berlin improvisieren sollen - hier springt die französische Pianistin Celine Voccia, die in Genf studiert hat und nun in Berlin lebt. https://kuehlspot.com/kalender.html

Am 15.August 2020 lief im Deutschlandfunk die Sendung Revolte im Elfenbeinturm, eine kluge und abwechslungsreiche Darstellung der Rebellion von 1970 der Teilnehmer der legendären Ferienkurse in Darmstadt gegen die autoritäre Führung und einseitige Programmgestaltung durch einen kleinen Zirkel um K. Stockhausen, A. Kontarsky und S.Palm. Anna Schürmer arbeitete mit vielen Originalaufnahmen, aber auch mit aktuellen Statements z.B. von Max E. Keller - damals als 68er einer der Protagonisten - und Peter M. Hamel er über die damaligen Ziele und Vorgänge. Ausserdem waren Ausschnitte z.B. aus Sicher sein ... zu hören, einem Politstücke, das 1975 entstanden ist.

Siebensang (1995) für Flöte Solo feiert grad eine kleine Auferstehung: Ende August hat Evgeniya Spalinger in Berlin eine Aufnahme gemacht, zusammen mit Miniatur, ev. für eine CD zu Kellers 75. Geburtstag in zwei Jahren. Sie hat die Stücke bereits früher aufgeführt.
Bereits im Juni hatte Antonella Bini in Genua die Idee, Corona damit die Stirn zu bieten, dass sie zu Hause Werke für Youtube aufnimmt. Und so hat sie auch Siebensang ausgewählt und vor kurzem veröffentlicht: https://www.youtube.com/watch?v=ionlyMf4zp8

Beim sommerlichen Aufräumen kam ein Programm der Queen's University School of Music (Kingston, Kanada) zum Vorschein: Am 1.März 2004 hat Matthias Würsch hier das Schlagzeugsolo Food gespielt.
Insgesamt gesehen sind Werke von Keller damit in 43 Ländern aufgeführt worden.
Food wird auf 6 Tellern, 3 Gläsern, Pfannendeckeln, kleinen Becken u.ä. gespielt, wobei der Spieler quasi essend an einem Tisch sitzt und auch vokal agiert. Essen wird als Ritual inszeniert und zelebriert- in einer Welt, in der nach wie vor viele Menschen hungern. Das Werk entstand 1997-99 und erlebte 2001 seine Uraufführung, danach hat es Matthias Würsch mehrfach in der Schweiz und in Südamerika zelebriert, so etwa 2002 im Gare du Nord Basel oder in Sucre (Bolivien).
Christoph Waltle präsentierte das Werk 2002 im Winterthurer Gewerbemuseum im Konzert "La Revue de Cuisine" im Rahmen der Ausstellung "Food Design"
Gerhard Schenker spielte das Werk 2003 in Leipzig und 2006 in Berlin.
Sebastian Hofmann baute Food in sein Programm "Zimmerstunde" ein, das er 2005 mehrfach in der Schweiz, in Berlin und in Bamberg präsentierte.


stillstehen, aufsteigen, improvisieren für Flöte, Klarinette, Fagott, Violine, Violoncello und Klavier ist am 27. September 2020 in Winterthur durch das Ensemble Aventure (Freiburg i.Br.) uraufgeführt wurde. Weitere Aufführungen: 28. September 2020, Elisabeth Schneider Stiftung Freiburg und Freitag, 16. Oktober 2020, Französische Kirche Bern, Le Cap.


Das Ensemble via nova aus Weimar hat am 4. September in seiner Reihe "Transform" in Erfurt in Erfurt Kellers klären und fokussieren vorgestellt, zusammen mit einer Uraufführung von Gerhard Stäbler und Werken Henry Mex, Paul Hauptmeier u.a. In den 70er Jahren waren Gerhard Stäbler und Max E. Keller zusammen mit Willem Schulz im Trio NED unterwegs, das sich mit Improvisation und mit graphisch oder verbal notierten Werken von Earl Brown, Morton Feldman, John Cage, Silvano Bussotti, Anestist Logothetis u.a. beschäftigt hat.


Ein Ausschnitt aus Holzschnitte war in einer WDR-Sendung am 19.2.2020 zu hören.


Ende Januar 2020 beendete Max E. Keller zwei Duos. Dialog - Einheit - Kontrast für das Duo Diversitas: Evgeniya Spalinger (Flöte) und Marisa Minder (Gitarre) haben das Werk an den Randspielen Berlin Ende August 2020 uraufgeführt.
Weitere Aufführungen sind in Wien, Fulda, Basel und Winterthur vorgesehen. Die drei Stichworte des Titels umschreiben die Grundmuster, an denen sich die Komposition orientiert, und zwar zum einen im Verhältnis der beiden Instrumente zueinander als auch in der Faktur der einzelnen Stimme.


Für Ulrike Mayer-Spohn (Bassblockflöte) und Javier Hagen (Tenor/Contratenor) ist Ende 2019/Anfang 2020 Muss verboten werden entstanden. Der Text des Komponisten besteht aus Satzfragmenten wie "Muss verboten werden", " Muss geregelt werden", "Muss umerzogen werden". Er sagt nicht, wer was verbieten will, aber er markiert eine gesellschaftliche Tendenz zur Bevormundung. Die Musik ist gleichsam die Gegenwelt: frei, anarchisch, improvisando, ungeregelt.


Claudia Weissbarth hat 24.10.2019 an der Universität Oldenburg Capriccioso für Flöte solo uraufgeführt, eine "Reaktion" auf das Caprice IV für Flöte solo von Anton Stamitz.
Das von der Komponistin Violeta Dinescu initiierte Programm VIS - À - VIS basiert auf der Idee, Komponisten von heute mit Werken zu konfrontieren, die zu den Klassikern des Repertoires für unbegleitete Soloflöte zählen.
Am 18. November 2020 soll Claudia Weissbarth das Werk in der Berner Konzertreihe L'art pour l'Aar nochmals spielen.


Vom 8.-12. Oktober hat Max E. Keller an der Arbeitswoche Landesjugendensemble Thüringen an der Landesakademie Sondershausen mitgewirkt, insbesondere an den Proben zu seinem neuen Werk contrapposizioni mit Egidius Streiff als Solisten. Es kam am 11.Oktober unter der Leitung von Romeo Wecks zur Uraufführung.


Am 2. Oktober hat Max E. Keller am Podiumsgespräch über "Der Berliner Klang - Gibt es ihn?" im Rahmen des Festivals Oaarwurm im Kulturhaus Alte Feuerwache Berlin teilgenommen.


Am 7. September 2019 hat das Weimarer ensemble via nova an der Pyramidale Berlin das neue Werke klären und fokussieren zur Uraufgeführung gebracht. Die Pyramidale stand 2019 unter dem Thema "Awareness of Time". Am 4. Oktober wiederholte das Ensemble die Komposition an den Randspielen in Zepernick (Berlin) und hat sie Ende Mai 2020 an den Weimarer Frühjahrstagen für zeitgenössische Musik ein drittes Mal gespielt. Via nova ist regelmäßig auf Konzertpodien und Festivals in ganz Europa zu Gast. Höhepunkte waren zuletzt Konzertreisen nach Italien, Großbritannien, Korea und Polen.


Am 5. September 2019 hat SRF 2 das Chorstück Abschied gesendet, in der Aufnahme des Vokalensembles LES VOIX unter der Leitung von Nicolas Farine. Text und Musik hat Max E. Keller 2011 geschrieben aus der Betroffenheit über den Tod seiner Mutter.


Am 1. September 2019 präsentierte das Ensemble Horizonte (Detmold) zusammen mit Julia Wahren das Programm "Splitter" im Forum Jacob Pins in Höxter. Teil von "Splitter" ist Mobile, das in einer szenischen Version von Julia Wahren und dem gesamten Ensemble aufgeführt wurde.


Am 29. August haben Evgeniya Spalinger (Flöte), Marisa Minder (Gitarre) das Duo Skizzen am 5. Berliner Festival für komponierte Musik "Oaarwurm" in der Brotfabrik Berlin aufgeführt. Von diesem Werk findet sich auf https://www.youtube.com/watch?v=vzcLhfkc6BU eine ausgefeilte Videoproduktion.
Evgeniya Spalinger (Flöte), Marisa Minder (Gitarre) und Viviane Hasler (Gesang) haben am 18. August 2019 Deformationen in der Sankt-Annen-Kirche Zepernick (bei Berlin) präsentiert. Bereits am 11.8. haben die drei Musikerinnen das Werk in Basel gespielt. - Die Komposition ist 1998 entstanden und in Rio de Janeiro durch das Ensemble TaG uraufgeführt worden. Danach haben Eiko Morikawa (Sopran), Sarah Hornsby (Flöte) und Daniel Göritz (Gitarre) das Werk verschiedentlich aufgeführt und 2003 auch auf CD eingespielt.


Am 11. Juli hat Mareike Neumann in der Klangwerkstatt Detmold Nononono für Violine solo aufgeführt. "Vom zarten Kratzen über Flageolett bis hin zum pointierten Akzent kamen differenzierteste Töne ins Spiel" schrieb die Lippische Zeitung. Wenige Tage davor spielte Mareike Neumann das Stück auch an einer Vernissage mit Bildern von Marina Moevs.


Im Geburtstagsprogramm für Maria Porten haben UMS 'n JIP dreimal 1968 - und heute? programmiert:
13.6.2019, Zeughaus Kultur Brig-Glis
14.6.2019, Unternehmen Mitte Basel, Safe
17.6.2019, ONO Bern


Das hervorragenden Dresdner Ensemble AUDTIVVOKAL präsentierte am 11.Juni 2019 in Dresden erneut Silence, ça pousse! für Vokalquartett. Das Ensemble hat das Werk, ein Auftrag der Stadt Winterthur, am 10. September 2016 an der pyramidale #15 in Berlin zur Uraufführung gebracht. Im Kontrast zum aktiven Kultivieren, Eingreifen und Pflegen des Gartens wird quasi kontemplativ auch das leise Wachstum ausgehört: "Silençe, ça pousse". Zugleich nimmt das Stück auf eine komisch-unterhaltsame Art und Weise die kleinkarierten Hobbygärtner liebevoll auf die Schippe.


Am 10. Juni 2019 spielte das Ensemble Horizonte Holzschnitte für Flöte, Klarinette in B (Bassklar.), Schlagzeug, Harfe, Violine, Viola, Violoncello in der Melanchthonkirche Bochum. Das Ensemble Horizonte hat die Komposition, die ihm gewidmet ist, am 8. Hörfest 2017 in Detmold uraufgeführt. Das Konzert in Bochum stand unter dem Titel "In Zeiten wie diesen" und präsentierte ausserdem Musik u.a. von David Lang, Violeta Dinescu und Jörg-Peter Mittmann.


Am 4. Mai haben Maria Pache und Johanna Zur vom Ensemble Horizonte Detmold das Duo Inseln in Teheran aufgeführt, notabene mit Kopftuch.
Dies war die 23. Aufführung von Inseln in 5 Ländern.
Insgesamt gesehen sind Werke von Keller damit in 42 Ländern zur Aufführung gekommen.


Am 15. März spielten UMS 'n JIP in der Sala Manuel M. Ponce des Palacio de Bellas Artes, Mexico City Werke von Dougherty, Oña, Cotti, UMS und JIP sowie von Max E. Keller Der verspätete Wanderer, komponiert für das Duo 2017.


Ulrike Mayer-Spohn und Javier Hagen (UMS 'n JIP) haben vom 14.-16.2.2019 an der UNAM Mexico DF workshops veranstaltet, in denen sie Hymnen in spanischer Sprache zur Diskussion stellen. Am 21. Feb. 2019 spielten sie an den IV Encuentro Revueltas Sonoras - Intersticios in Morelos, Mexico (Universidad Autonoma de Morelos, Facultad de Artes) ebenfalls Hymnen, eine Erstaufführung in spanischer Sprache. Somit gibt es das Werk nun in Deutsch, Englisch und Spanisch.


Am 12.2.2019 haben UMS 'n JIP an der Arizona State University in USA Hymnen (1977) für Tonband und Sprecher in englischer Sprache präsentiert. Dem Bericht über Folterungen im Gefängnis der Putsch-Generale wird eine Collage der National-hymnen der Länder gegenübergestellt, die den Putsch gegen Salvator Allende unterstützt oder mindestens gefördert haben. Die USA sind natürlich ein sehr richtiger Ort für eine Aufführung.


Mobile ist Teil des modifizierten, ausführlichen Programms Splitter - ein Mosaik in Text und Musik mit Julia Wahren - Rezitation/ Performance & Egidius Streiff - Violine und dem Ensemble Horizonte Detmold. Es ist am Mittwoch 30.1.19 im "Safe", unternehmen mitte Basel präsentiert worden, danach am 31.1. in der Villa Sträuli, Winterthur, am 1.2.19, 20 Uhr in Französische Kirche Le Cap Bern und am 3. Februar in Schwere Reiter in München.
Dies war die 32. Aufführung in 8 Ländern von Mobile.


In der Aula der Freien Waldorfschule in Bonn-Tannenbusch präsentierte das Ensemble Horizonte am 25. Januar Auszüge aus "Splitter", darunter auch Mobile.


Am 13. Jan. 2019 spielte das Ensemble Horizonte mit Maria Pache und Martina Styppa Inseln im Konzert "Klanglandschaften" im Hangar 21 in Detmold und am 14. Jan. im Theater Bielefeld (4. Kammerkonzert der Reihe Bielefelder Philharmoniker), wobei das Konzert vom DLF (Deutschlandfunk) aufgezeichnet und am 16. September 2019 gesendet wurde.
Dies ist die 22. Aufführung von Inseln - in vier Ländern.


Soeben beendet hat Keller Capriccioso, eine "Reaktion" auf das Caprice IV für Flöte solo von Anton Stamitz, die Claudia Weissbarth am Freitag 24.10.2019 an der Universität Oldenburg uraufgeführt hat.
Das von der Komponistin Violeta Dinescu initiierte Programm VIS - À - Vis basiert auf der Idee, Komponisten von heute mit Werken zu konfrontieren, die zu den Klassikern des Repertoires für unbegleitete Soloflöte zählen.


Beendet hat Keller auch eine Version von con forza e con tenerezza (2017) für 2 Bassklarinetten, ein Wunsch von Georg Wettin. Ursprünglich wurde die Komposition für Baritonsaxophon und Bassklarinette geschrieben.


Am Distat Terra Festival in Choele Choel (Argentinien, 14.-21. Dezember 2018) spielte das Trio Aventure mit Alexander Ott - Oboe, Walter Ifrim - Klarinette und Wolfgang Rüdiger, Fagott das Trio wachsen und welken. Es ist das einzige Werk von Keller, das bisher auf 2 verschiedenen CDs erschienen ist.
Bereits im Dezember 2014 ist an diesem grossen Festival in Nord-Patagonien ( in der Provinz Rio Negro, etwas 1000 km südlich Buenos Aires) ein Werk von Keller aufgeführt worden: Die argentinischen Musiker Matías Morelli, percusión und Gustavo Auday, contrabajo spielten Dialogfelder (2000).


Das art ensemble berlin mit Antonella Bini (Flöten) und Art-Oliver Simon (Klavier) spielte am Samstag den 17.11.2018 um 19.30 Uhr im Wiener Roten Salon der ÖSTIG (Wipplinger Straße 20) autonomia e dialogo. Das Werk ist dem Duo gewidmet, und es hat es nach der Uraufführung 2016 in Berlin schon oft aufgeführt: Stuttgart, Fulda, Leipzig, Winterthur, Basel, mehrfach in Berlin.

Am 6. / 7. / 10. November hat das Ensemble Horizonte in Portugal in drei Konzerten das Duo Inseln für Violine und Violoncello aufgeführt. - Maria Pache und Martina Styppa haben Inseln schon sehr oft und sehr gekonnt aufgeführt. Portugal ist - wenn man die Schweiz mitzählt - das 40. Land, in dem ein Werk von Keller zur Aufführung kommt.
Das 41. ist Rumänien, denn wie sich herausstellt, haben Teresa Hackl und Simone Keller am 27. Mai 2009 "Verschmelzugen" in Bukarest aufgeführt.


1968 - Das Verkrustete aufbrechen
für 8 Musiker ist ein Auftrag des Ensembles Aventure, welches das Werk am 26. Oktober in Freiburg im Breisgau uraufgeführt und am 27. Okt. in Winterthur wiederholt hat. Eine weitere Aufführungen hat am 1.3. 2019 in Bern stattgefunden. Es geht um "50 Jahre 1968". Max E. Keller hat 1967 in Basel mit dem Studium begonnen und kam mitten in die Studentenrevolte hinein. So war er an der selbstermächtigten "Einsitznahme" in eine Regenzsitzung, das höchste Leitungsorgan der Uni, beteiligt. Wenig später wurde er von den Studenten nach neuen Regeln in dieses Gremium gewählt.


Claudius von Wrochem, für den Inseln damals geschrieben wurde, hat mit dem Bratschisten Mike Flemming das Werk am 4.9.18 in "Unerhörte Musik" Berlin aufgeführt.


Am OaarWurm 4.0 - Festival für komponierte Musik 2018 von Berlin war geplant, dass Georg Wettin am 2.9.2018 Kellers Solo für Bassklarinette mit dem Titel geerdet, geritten, geflogen zur Uraufführung bringen sollte: stehende, erdig tiefe Klänge - pulsierende, reitend rotierende Rhythmen - Ausflüge in heftig bewegte, hohe Sphären. Wegen Krankheit musste diese Uraufführung ausfallen, Stattdessen sprang die Flötistin Evgeniya Spalinger kurzfristig ein und spielte am 2.9.2018 in der Galerie Sander-Brack in Hartmannsdorf b. Berlin mit Bravour Siebensang (1995) und Miniatur (1998), zwei Solowerke, welche technisch sehr hohe Ansprüche stellen.
Der 2. September 2018 war für Keller ein spezieller Tag: in Berlin wurden zwei Werke präsentiert und in Dendermonde (Belgien) ein Werk uraufgeführt. Die junge belgische Pianistin Tina Fux spielt das Klaviersolo mit Anlauf: zwischen einem viermal wiederholten, sich abbauenden Thema nehmen andere Ideen Anlauf, gewinnen an Leben und entwickeln sich zu einem veritablen Finale. Das Werk ist erst Ende Juli 2018 entstanden.


Am Sonntag 8. Juli hat an den Randspielen Zepernick (Sankt-Annen-Kirche) das polnische NeoQuartet mit Karolina Piatkowska-Nowicka (Violine), Pawel Kapica (Violine), Michal Markiewicz (Viola) und Krzysztof Pawlowski (Cello) Max E. Kellers 5. Streichquartett präsentiert. Bereits im November 2017 hat das junge NeoQuartet, das sich in kurzer Zeit zum wichtigsten Streichquartett Polens für zeitgenössische Musik entwickelt hat, Kellers Werk in Gdansk (Danzig) aufgeführt. Die Uraufführung und die Einspielung auf der Doppel-CD wider-wege hat 2013 das koreanische Ensemble ECLAT in Seoul ausgerichtet.


Am Festival de Mùsica Electrónica in Palma de Mallorca präsentierten UMS 'n JIP am 3. Juni 2018 das improvisatorisch-szenische Mobile.


Unter dem Titel "Neue Musik Heiliger Ernst und teuflischer Spaß - 1968 und die Neue Musik" hat Werner Klüppelholz eine vierteilige Sendung gestaltet, die im Mai 2018 von hr2-kultur, Neue Musik und vom DLF Kultur ausgestrahlt wurde. Keller hat 1970 und 1972 an den Darmstädter Ferienkursen teilgenommen und war einer der Wortführer der Revolte gegen die verknöcherten Strukturen und die Dominanz der immergleichen Protagonisten. Er wurde daher 1970 in die Teilnehmerdelegation gewählt.
1972 wurde seine ziemlich polemische Komposition Musik über Musik für 4-Kanal-Tonband und improvisierendes Ensemble (Keller spielte selber Klavier) aufgeführt. So ist es nicht verwunderlich, dass Keller in der vierteiligen Sendung verschiedentlich zu Worte und zu Musik kommt.


Am 13. Mai hat das Ensemble Horizonte (Detmold) im Rahmen des musiktheatralischen Abends Splitter - ein Mosaik in Text und Musik im Theater HochX München Mobile präsentiert, in einer sehr geglückten szenischen Version mit der Performerin Julia Wahren. Und am 21. Mai spielte es Splitter mit Mobile erneut in Kassel und am 30. Mai in der Christianskirche in Hamburg.
Somit hat Mobile bisher in 7 Ländern insgesamt 26 Aufführungen von verschiedenen Ensembles erlebt.


Am 28.4. stellten UMS 'n JIP im Auditorio Trigueros, Conservatorio "Félix T. Garzón" in Cordoba (Argentinien) Mobile vor.

Das griechische dissonArt ensemble (www.dissonart.gr) und UMS 'n JIP (Swiss Contemporary Music Duo) haben am 15. April im A4M in Thessaloniki in grosser Besetzung Mobile für Instrumente ad libitum aufgeführt.

An den Weimarer Frühjahrstage für zeitgenössische Musik (6. April 18) - haben UMS 'n JIP am 6.April Hymnen für Tonband und Sprecher von Max E. Keller präsentiert.

Am 2. April hat das Ensemble Horizonte in Kassel das Duo Inseln für Violine und Violoncello in Kassel aufgeführt - Maria Pache und Martina Styppa haben Inseln schon sehr oft und sehr gekonnt aufgeführt.

An Pfingsten, 1. April , hat mein alter dänischer Freund Carl-Bergstrom-Nielsen das Improvisationskonzept Minima in Takamatsu (Japan) mit japanischen Musikern wunderbar aufgeführt und mir eine Aufnahme geschickt.

Das Ensemble TaG Winterthur, von Max E. Keller mitbegründet, feierte am 18. März 2018 seinen 25. Geburtstag mit einem grossen Konzert unter dem Titel "Best of our First 25 Years". Dabei kamen Kellers Peanuts zur Aufführung, die er 2009 zum Jubiläum 30 Jahre Theater am Gleis komponiert hat. Ausserdem brachte Keller in einer kurzen Ansprache die ersten Jahre des Ensemble TaG in Erinnerung.

 

aktualisiert am 30.03.21