Aktuelles

 

Gegenwärtig arbeite Keller an einem Septett für das Ensemble Horizonte (Detmold), das am 1. Okt. 2017 in Detmold uraufgeführt werden soll.

Am 31. März 2017 haben Egidius Streiff (Basel), Violine - Luiz Guilherme Pozzi (Sao Paolo, BR), Klavier; Segantini Quartett (Basel): Antonio Pellegrini, Marianne Aeschbacher, Fabio Marano, Tobias Moster in Riehen BS Wucherung - Gefüge - Stillstand für Violine, Klavier und Streichquartett uraufgeführen und am 1. April in Winterthur wiederholt. Ausserdem nahmen sie im Radiostudio Zürich das Werk für eine CD-Produktion auf.

Die Berlinerin Annegret Schmiedl (Baritonsax) und Volker Hemken (Gewandhausorchester Leipzig, Bassklarinette) haben am 28. März in "Unerhörten Musik" Berlin con forza e con tenerezza uraufgeführt.

Keller vertonte Der verspätete Wanderer (Joseph von Eichendorff) für Javier Hagen (Tenor/Contratenor), Ulrike Mayer-Spohn (Blockflöten). Sie haben das Werk am 23. März 2017 in der Villa Sträuli Winterthur uraufgeführt, anlässlich der Taufe der Doppel-CD "Wider-Wege" (streiffzug.com SC 1604), die zum 70. Geburtstag erschienen ist. Das Programm (um 19 Uhr Tonbandstücke, um 20 Uhr Live-Konzert) durfte danach weitere Aufführungen erleben:
26.3. Zeughaus Kultur, Gliserallee 91, Brig-Glis
27.3. ONO, Kramgasse 6, Bern
30.3. Ackermannshof, St. Johanns-Vorstadt 19-21, Basel
03.4. Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, Zürich
Reservation: 076 518 59 29 http://umsnjip.ch/70jahremaxekeller.htm www.max-e-keller.ch

Das Art Ensemble Berlin mit Antonella Bini (Flöten) und Art-Oliver Simon (Klavier) präsentierte am 22.3.2017 - 19.30h in der Bibliothek am Luisenbad (Puttensaal) sowie am
25.3.2017 - 12.00h an der Leipziger Buchmesse (Musikcafé Halle 4 A401 ) autonomia und dialogo.

Am 30. Nov. 2016 hat das Duo Jörgen Brilling (E-Gitarre) und Uwe Mahnken (Akkordeon) das neue Werk again and again and ... in Zürich aus der Taufe gehoben. Anschliessend spielten sie es am 1. Dez. in der Reihe musica aperta Winterthur.

Am 20. Oktober 2016 hat der Mädchenchor des Konservatoriums Winterthur unter Leitung von Christoph Bachmann in Calella bei Barcelona Es wird kalt (1993) uraufgeführt. Das Werk entstand unter dem Eindruck der Belagerung der Stadt Sarajevo durch serbische und andere Paramilitärs und Einheiten der verbliebenen jugoslawischen Bundesarmee, ein zentrales Ereignisse im Bosnienkrieg. Die damaligen Flüchtlingsereignisse finden 23 Jahre danach von unübersehbare Parallelen. Spanien ist das 36. Land, in dem ein Werk von Max E. Keller aufgeführt wird.

Im April 2017 wird die CD Blow, Strike and Touch des Improvisations-Trios von Orelli-Keller-Suter bei Hat Hut Records (hatOLOGY 732) erscheinen. Es handelt sich um Live-Aufnahmen der Konzerte, die Marco von Orelli, Trompete - Sheldon Suter, Schlagzeug & Perkussion - Max E. Keller, Klavier im Frühjahr 2014 gegeben haben.

Aus der SUISA-Abrechnung wird ersichtlich, dass 2013 in Vietnam Kellers Komposition Walk Music aufgeführt worden ist, das wäre somit das 35. Land, in dem eines seiner Werke gespielt worden ist.

Silence, ça pousse! für Vokalquartett wurde vom hervorragenden Dresdner Ensemble AUDTIVVOKAL am 10. September an der pyramidale #15 in Berlin zur Uraufführung gebracht. Das Festival stand unter dem Motto "kultivieren und verwildern", wobei Keller sich der verbissenden Kleingärtnerei ironisierend mit Texten nähert, die er ausschliesslich in der Ratgeberliteratur und Werbung gefunden hat, so etwa: "Wenn der Gärtner schläft, pflanzt der Teufel Unkraut".

Vom 7. bis 10. Juli 2016 haben die Randfestspiele Zepernick (bei Berlin) stattgefunden. Keller war mit drei Werken vertreten. Am 9. Juli hat das Duo Cello Capricoso mit Almuth Krausser (Klavier) und Douglas Vistél (Cello) in seinem Berliner CelloMusikSalon das neue Werk Vordergrund und Hintergrund uraufgeführt. Am gleichen Tag haben in Zepernick Klaus Schöpp (Flöte) und Art-Oliver Simon (Klavier) das Duo autonomia e dialogo erneut aufgeführt. Und am 10. Juli schliesslich präsentierten Katja Guedes und Matthias Bauer Die Schwestern für Sopran und Kontrabass, das 2011 als eine der wichtigen Uraufführung der Schweiz ausgewählt und auf CD erschienen ist.

Am 27. Juni hat das Ensemble Sortisatio (Leipzig) mit Axel Andrae (Fagott), Thomas Blumenthal (Gitarre), Walter Klingner (Oboe), Matthias Sannemüller (Viola) Wie Kraut und Rüben (2008) für eine CD aufgenommen.Die Komposition ist eine "Vertonung" des gleichnamigen Bildes von Paul Klee, das im Kunstmuseum Winterthur hängt.

Unter dem Titel CD-Taufe mit Beilagen wurde am 21. Juni im Acker Stadt Palast Berlin die CD Vier politische Kompositionen für Tonband getauft. In den 70ern komponierte Max E. Keller zahlreiche Werke mit politischem, klar verständlichem, direktem Text, auch als Gegenentwurf zu Werken, deren politischer Gehalt bei einer Aufführung direkt nicht erfahrbar war. Vier davon für Sprecher und Tonband sind kürzlich auf dem Berliner Label http://www.tochnit-aleph.com/ erschienen.
Katia Guedes (Sopran), Matthias Bauer (Kontrabass), Max E. Keller (Sprecher) spielten folgendes Programm:
Sidney Corbett (1960) Gebet (1999) für Sopran
Max E. Keller (1947) Die Schwestern (Christian Morgenstern) (2011) für Sopran und Kontrabass
Matthias Bauer (1959) Improvisation für Kontrabass
Max E. Keller (1947) Hymnen (1979) für Sprecher und Tonband - CD-Taufe
György Kurtág (1926) Einige Sätze aus den Sudelbüchern Georg Christoph Lichtenbergs (1999) für Sopran und Kontrabass

Am 4. Juni 2016 ist am Festival OaarWurm Berlin autonomia e dialogo für Flöte (Klaus Schöpp, Berlin) und Klavier (Art-Oliver Simon, Berlin) uraufgeführt worden. Am 9. Juni wiederholten die beiden Musiker das Werk in Karlsruhe, weitere Aufführungen sind 2017 vorgesehen. Wie schon der Titel sagt, befasst sich die Komposition damit, wie eigenständige Individualitäten in einen Dialog treten können.

Die Schweizer Mezzo-Sopranistin Margrit Hess, die in Oesterreich wohnt, hat am 2. Juni im Ono in Bern das Solowerk erneut Uf Ärde im Rahmen ihres Programms LIEBE oder was aufgeführt.

Am 11.Mai fand im maison44 in Basel eine weitere Aufführung von "Unerwarteter Verlauf" statt. Klaus Merz las Gedichte aus seinem gleichnamigen Band, musikalisch umrahmt von Improvisationen mit Egidius Streiff (Violine) und Max E. Keller (Klavier). Kornelia Bruggmann (Sopran) konnte leider wegen Entzündung der Stimmbänder nicht mittun.

Am 25. Mai haben Carin Levine (Flöten) und Egidius Streiff (Violine) sich finden in der Villa Wenkenhof in Riehen BL aus der Taufe gehoben. In diesem Duo wird nicht nur das vordergründige Unisono oder das synchrone Aushalten eines Klanges aus einer divergenten Struktur heraus anvisiert, sondern es schälen sich auch Farben, Rhythmen, Strukturen, sogar chaotisches Gegeneinander als Treffpunkte heraus. Weitere Konzerte: 26. Mai in Winterthur und ab Herbst 16 in Berlin, Bremen, Weimar und Florenz

Elemente und Verwandlungen für das Josef Suk Klavierquartett aus Prag ist am am 22.Februar 2016 in Prag uraufgeführt worden. Weitere Aufführungen waren Ende Februar in Winterthur und Bern. Da Keller zwar 1968 (!) in Prag als Jazzpianist im Reduta Jazzclub und im Fernesehen aufgetreten ist, aber bisher noch keine Komposition in der Tschechoslowakei gespielt worden ist, handelt es sich um das 34. Land, in dem Kellers Werke aufgeführt worden sind.

Gemäss SUISA-Abrechung ist 2014 in Singapur NONONONO für Violine solo aufgeführt worden. Somit sind Kellers Werke in 33 Ländern gespielt worden.

Am 21. Okt. haben Maria Pache und Johanna Zur in einem Konzert des Ensembles Horizonte im Goethe-Institut in Paris Inseln (2002) für Viola und Violoncello im Rahmen des Projektes Ensemble-Szenen dargeboten - mit sparsamen szenischen Elementen.

Das Detmolder Ensemble Horizonte realisierte am 26. September im Hangar 21 in Detmold Mobile, wobei Keller bei der Einstudierung dieses offenen, teils improvisatorischen Werkes in halbszenischer Version mitgeholfen hat. Am 14.November hat das ensemble multiphon mit Sylvia Hinz and Jens Brülls, dem Schlagzeuger des Ensembles Horizonte, das Stück an der Klangwerkstatt Berlin aufgeführt.

Im September 2015 ist auf dem Berliner Label Tochnit Aleph (www.tochnit-aleph.com) die CD Vier politische Kompositionen für Tonband (1976-1979) erschienen: Sicher sein ..., das damals unter viel Aufsehen in einigen Ländern aufgeführt und gesendet wurde. Am Schweizer Rundfunk wurde das bankenkritische Werk erst 25 Jahre nach seiner Entstehung gesendet. Weiter sind auf der CD zu hören: Grundgesetze III (eine kritische Auseinandersetzungen mit dem deutschen Grundgesetz) für vier Sprechstimmen und Tonband und Sie, eine ironische Werbemusik für Kernenergie sowie Hymnen. An den Randspielen in Zepernick (bei Berlin) hat am 6. September Max E. Keller als Sprecher die Hymnen aufgeführt und damit die neue CD präsentiert. Andreas Göbel hat die CD am 2. November 2015 im kulturradio rbb vorgestellt.
Ausserdem spielten Daphné Schneider (Violine) Mariana Doughty (Viola) Kellers unione e tremolo.

Am 30.10. haben Javier Hagen (Tenor/Contratenor), Ulrike Mayer-Spohn (Blockflöten) wiederum Ruh' auf einen eigenen Text von Keller aufgeführt, diesmal in Tbilisi an den Contemporary Music Evenings 2015. Georgien ist somit das 32. Land, in dem Kellers Werke aufgeführt worden sind. Am 27. Januar 2016 präsentierten sie das Werk auch in Wien.

Auf der CD Grammont Sélection 8 - Uraufführungen aus dem Jahr 2014 ist wachsen und welken erschienen, eingespielt vom Trio Aventure (Alexander Ott, Oboe; Walter Ifrim, Klarinette; Wolfgang Rüdiger, Fagott). Das Werk, ein Auftrag der Stadt Winterthur, war am 23. Okt. in Freiburg und am 29. Okt. in Winterthur auch live zu hören.

Am 25. Juni hat das Berliner Modern Art Sextett im Rahmen des koreanischen Daegu International Contemporary Music Festival (www.dcmf.com) Kellers Eingriffe aufgeführt, davor hat das Ensemble das Sextett auch in der Berliner Konzertreihe "Unerhörte Musik" spielen. Das Modern Art Sextett hat 2006 das Werk in der Akademie der Künste Berlin aus der Taufe gehoben.

Am 9.Mai 2015 hat Irene Kurka in Detmold Kellers Blauer Regen für Sopran solo uraufgeführt. Am Dienstag 12. Mai hat eine weitere Aufführung in Unerhörte Musik Berlin (BKA, Mehringdamm 34) stattgefunden. Es ist die Soloversion von blau, rot, soft für drei Soprane, eine Kollektivkomposition von Susanne Stelzenbach, Ralf Hoyer und Max E. Keller von 2009, die in Berlin und in der Schweiz mehrfach aufgeführt worden ist.

Das kulturradio rbb (Radio Berlin Brandenburg) sendete am
27.4.2015 21:04 - 22:00 Uhr in MUSIK DER GEGENWART
ein Porträt von Max E. Keller, mit einem Gespräch zwischen : Andreas Göbel und dem Komponisten.
Nach einem Ausschnitt aus "accent-figure-layer", ein Projekt zwischen Improvisation und Komposition, in dem Keller selber Klavier spielt, waren folgende Werke zu hören:
tenuto, battuto, fulminante (2001) für Symphonieorchester (Tonhalle-Orchester Zürich unter David Zinman)
Selbstgespräche (2006) für Klavier und Live-Elektronik (Werner Bärtschi)
Cinque (2008) für Fagottquartett ( Quadriga Fagottensemble: Matthias Racz, Michael von Schönermark, Elisabeth Göring, Douglas Bull)
Trio fluido (2009) für Klaviertrio (Stefan Läderach, Violine; Emanuel Rütsche, Violoncello; Esther Flückiger, Klavier)

Das Ensemble Sortisatio (Leipzig) mit Axel Andrae (Fagott), Thomas Blumenthal (Gitarre), Walter Klingner (Oboe), Matthias Sannemüller (Viola) hat am 23. April Wie Kraut und Rüben (2008) im Museum der bildenden Künste Leipzig
aufgeführt, im Begleitprogramm zur Ausstellung "Paul Klee - Sonderklasse, unverkäuflich". Die Komposition ist eine "Vertonung" des gleichnamigen Bildes von Paul Klee, das in Winterthur hängt und von Sortisatio 2008 im Kunstmuseum Winterthur uraufgeführt worden ist.

Das Berliner Trio Trio LUX: NM mit Ruth Velten, Saxophone; Silke Lange, Akkordeon; Florian Juncker, Posaune hat Wiederkehr und Veränderung viermal gespielt, in Zürich, Basel, Winterthur und Berlin. .Das Ensemble hat das Stück im Januar 2014 im Theater Brandenburg aus der Teufe gehoben.

Am 10. Februar hat der japanische Geiger Takao Hyakutome in Tokyo Mobile präsentiert. Er hat das Werk bereits 2014 in der Schweiz aufgeführt. Die Uraufführung fand mit Schweizer Musikern in Schweden statt.

Dialogfelder wurde am 13.Dezember 2014 am Terra Festival im Rucantú Hotel in Choele Choel (Argentinien) durch Gustavo Auday (Kontrabass) and Matías Morelli (Perkussion) aufgeführt.

Am 20. November haben Noëlle und Oliver Darbellay Kellers Il filo für Violine und Horn am Festival Trieste Prima aufgeführt.

Javier Hagen (Tenor/Contratenor) und Ulrike Mayer-Spohn (Blockflöten) haben zusammen mit den Einheimische Sergejs Jegers (Countertenor) und Ilze Reine (Orgel) am 29.10.2014 in Riga (Litauen) Kellers Mobile am Arena Contemporary Music Festival aufgeführt. Bereits im August haben Javier Hagen und Ulrike Mayer-Spohn das Werk im Music Village Mount Pelion in Griechenland aufgeführt. Im Juli haben sie zudem Ruh' im Théâtre Notre Dame am Festival in Avignon präsentiert.

Der Cembalist Moritz Ernst sowie Robert Zimansky - Violine, Nebojsa Bugarski - Violoncello, Lionel Andrey - Klarinette, Vera Leibacher - Flöte und Omar Zoboli - Oboe haben Kreisen im Januar 2015 in Bern, Winterthur (mit Aufnahme SRF 2, Sendung am 18. Feb. 22.30 Uhr), Aarau und Oberwil BL uraufgeführt.

Am 26. September fand in musica aperta Winterthur die Veranstaltung "Unerwarteter Verlauf" statt. Klaus Merz las Gedichte aus seinem gleichnamigen Band, musikalisch umrahmt von Improvisationen mit Egidius Streiff (Violine), Kornelia Bruggmann (Sopran) und Max E. Keller (Klavier). Weiter interpretierten Streiff und Bruggmann Löwen Löwen (auf Gedichte von Klaus Merz) von Max E. Keller. Als Höhepunkt improvisierten alle vier auf Gedichte von Klaus Merz.

Am 20. September präsentierte das Percusemble (Sanja Fister, Shengnan Hu, Leo Henry Koch, Bernd Michael Vogel) an der Pyramidale in Berlin Kellers Schlagzeug-Quartett insieme, a coppie, indipendente (2000), am 31. Oktober hat es das Werk im Künstlerhaus Lukas in Ahrendshoop wiederholt. Die Komposition liegt auch auf CD vor in der Interpretation des Leipziger Schlagzeugensembles.

Kellers Nebel (Alfred Lichtenstein) für Bass und Klavier fand seine Uraufführung durch das Ensemble Mondnacht am 17.1.2015 in der Elisabethenkirche Basel. Weitere Aufführungen in Bern, Zürich, Dornach und Winterthur. Über die Vertonung schrieb Siegfried Schibli in der Basler Zeitung: "Max E. Kellers faszinierende Musikalisierung dieses Gedichts schlägt in knappen sechs Minuten einen kühnen Bogen, ausgehend vom Schubert-Anfang, der zunehmend und unrettbar überlagert wird von Störgeräuschen der Singstimme (Peter Zimpel) und des präparierten Klaviers (Susanne Böke-Kern)." Das Werk ist im Juli für eine geplante Porträt-CD von Max E. Keller aufgenommen worden.

wachsen und welken für das Trio Aventure (Alexander Ott, Oboe; Walter Ifrim, Klarinette; Wolfgang Rüdiger, Fagott), wurde am 16.9.14 in "Unerhörte Musik" Berlin uraufgeführt. Die Stadt Winterthur hat Keller hierfür einen Auftrag erteilt. Das Stück wurde auch für eine geplante CD aufgenommen. Am 3. April 2015 hat das Trio Aventure das Werk im City Museum von Skopje erneut aufgeführt. Mazedonien ist somit das 31. Land, in dem Werke von Max E. Keller aufgeführt worden sind.

Vom Festival "Randspiele" Berlin hat Keller einen Auftrag erhalten. Sette forme di muoversi wurde am 6.Sept. von Egidius Streiff (Violine) und Sabina Matthus-Bébié (Bassklarinette) uraufgeführt. Am 22. September wurde das Werk in Berlin für eine geplante CD aufgenommen.

Kellers Werke werden international oft gespielt, so haben vom September 13 bis Mai 14 über 20 Aufführungen von Korea und Japan über die Türkei, Italien, Österreich, Deutschland, Lettland bis Schweden stattgefunden. Insgesamt sind seine Werke in 30 Ländern auf allen Kontinenten gespielt worden.

Vom 28. bis 31. Mai fanden im Rahmen der Feier zu 150 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Japan und der Schweiz in Tokio Konzerte statt. Präsentiert wurde zeitgenössische Musik aus der Schweiz, zudem begegneten sich japanische und schweizerische Komponisten in einem Symposium. Die berühmte japanische Pianistin Satoko Inoue hat in der OAG Hall des Goethe-Instituts das neue Klavierwerk mi ricordo uraufgeführt, das Keller speziell für diesen Anlass komponiert hat und das er Satoko Inoue widmet, die weltweit konzertiert und kürzlich auch in Bern und Zürich zu hören war; u.a. hat sie für das bekannte Schweizer Label HAT HUT drei Cds aufgenommen. Noëlle-Anne Darbellay (Violine) und Oliver Darbellay (Horn) spielen zudem Kellers Il filo, das sie u.a. auch auf den Färoer Inseln präsentiert haben. Der Flötist Pierre-André Bovey interpretiert Kellers Solowerk Miniatur und schliesslich spielt das ganze Schweizer Ensemble sein Improvisationskonzept Sparsamkeit, das beim zahlreichen Publikum auf grosses Interesse stiess.

Am 20. Mai hat Moritz Ernst in "Unerhörte Musik" im BKA Berlin Repetitionen I-V für Cembalo spielen. Das Werk ist bereits 1980 geschrieben worden und ist wenig später auf einer Schallplatte erschienen, die nach wie vor bei Max E. Keller erhältlich ist. Für 2015 wird Max E. Keller ein Werk für Moritz Ernst und das Ensemble Fiacorda schreiben.

Am 2., 3. und 4. April 2014 haben Javier Hagen (Tenor/Contratenor), Ulrike Mayer-Spohn (Blockflöten) und Egidius Streiff (Violine) das neue Stück Mobile in Schweden uraufgeführt: eine Montage aus frei wählbaren musikalischen und textlichen Elementen, die viel improvisatorisches Geschick verlangt. Weitere Aufführungen: 7. April Winterthur, 9. Juni Schloss Lenk (Festival für Neue Musik)

Am 24. März hat das Ensemble Phorminx (Tübingen) in Akademie für Tonkunst Darmstadt gebündelt und ausfasernd aufgeführt und wird es am 25. Mai in Tübingen wiederholen. "Geschrieben habe ich gebündelt und ausfasernd 2007 für das ensemble neue musik zürich, welches die Komposition 2007 in Kiev uraufgeführt hat. Ich hatte damals übrigens ein Hotelzimmer am Maidan Platz, und bereits damals wurde dort demonstriert, allerdings nicht so heftig und wirkungsvoll wie in letzter Zeit."

Das Trio blow, strike & touch mit Marco von Orelli, Trompete - Sheldon Suter, Schlagzeug & Perkussion -
Max E. Keller, Klavier und Synthesizer spielte im Frühjahr 2014 folgende Konzerte: Werkstatt für improvisierte Musik WIM Zürich, Forum für Improvisierte Musik & Tanz (FIM) Basel, Voirie Biel, Theater am Gleis Winterthur, Spazio Culturale Panelle Locarno

Am 25.Januar haben Javier Hagen (Tenor/Contratenor) und Ulrike Mayer-Spohn (Bassblockflöte) in Moutier erneut Ruh' spielen. Sie haben das Werk auch am 4. Feb. in Riga mit grossem Erfolg präsentiert - es wurde nochmals als Zugabe gespielt. Der Rundfunk hat das Konzert mitgeschnitten.

Im Januar 2014 haben Laura Pohl (Sopran) und Samuel Edvardsson Wigervall (Gitarre) zusammen mit Live-Videoprojektionen von Tosh Leykum Les Fleurs du Mal nach Aufführungen in Schweden und Deutschland auch in der Schweiz präsentiert: Zürich, Kunstraum Walcheturm; Winterthur, musica aperta; Basel, H95-Raum für Kultur; Bern, Festival L'art pour l'Aar

Wiederkehr und Veränderung (2013) für Saxophon, Posaune und Akkordeon, geschrieben als Auftrag des Ensembles LUX:NM (Berlin), ist am 15. 1.14 in "Unerhörtes Brandenburg" im Brandenburger Theater uraufgeführt worden. 2014 wiederholt das Ensemble das neue Werk in Berlin. Es spielen: Ruth Velten (Saxophon), Florian Junker (Posaune) und Silke Lange (Akkordeon). 2015 wird das Werk auch dreimal in der Schweiz aufgeführt werden.

Am 23. November 2013 haben Matthias Badczong (Klarinetten), Christine Paté (Akkordeon) und Matthias Bauer (Kontrabass) an der Pyramidale in Berlin-Hellersdorf calmo e furioso (2003) präsentieren.
Am gleichen Tag haben Javier Hagen (Tenor/Contratenor) und Ulrike Mayer-Spohn (Bassblockflöte) in Istanbul erneut Ruh' aufgeführt.

Die Schwestern wurde im November von Claudia Herr (Sopran) und Martin Schneuing (Klavier) in der Version für Sopran und Klavier im Brandenburger Theater und in Unerhörte Musik Berlin uraufgeführt.

Im Oktober hat Max E. Keller das Duo Al borde del absimo (Am Rand des Abgrudes) für Violine und Klavier für die argentinische Pianisten Haydee Schvartz und ihren Duopartner geschrieben. Das Werk soll 2015 in Buenos Aires uraufgeführt werden und danach auch an anderen Orten in Argentinien gespielt werden.

Das 5. Streichquartett (2013), Anfang September abgeschlossen, ist vom Ensemble ECLAT (Seoul) unter der Leitung von Jin Soo Kim am 7.November 13 am Hanyang New Music Festival in Seoul (Hanyang University) uraufgeführt werden. Wegen Krankheit konnte Max E. Keller die bei dieser Gelegenheit vereinbarten Gastvorträge an drei Universitäten nicht halten.

Das Sextett Keim - con sorpresa für das mdi ensemble Milano ist unter der Leitung von Robert H.P. Platz am 26.10.13 in Winterthur (musica aperta des Theater am Gleis) uraufgeführt worden. Weitere Präsentationen in Bern (Festival 'art pour l'Aar), in Trieste, (Festival Trieste Prima) und in Milano (Teatro dal Verme). In Trieste wurde das Konzert von der RAI aufgenommen.

Die Schweizer Mezzo-Sopranistin Margrit Hess, die in Oesterreich wohnt, hat 2014 das Solowerk Uf Ärde in Graz, in Irdning (Oesterreich), in Winterthur und in St. Gallen in der Version für Sopran uraufgeführt. Uf ärde ist ursprünglich für den Bariton Claudio Danuser geschrieben worden, der am Festival Roaring hoofs in der Mongolei in seinem Programm auch Werke präsentieren wollte, die etwas mit Schweizer Folkore zu tun haben. Uf Ärde ist eine Art umgekehrte Variation über dieses schöne, alte Volkslied "S'Vreneli ab em Guggisbärg": Man nähert sich aus weiter Ferne der Originalmelodie.

weniger und mehr - in der Version 2013 für Violoncello, Akkordeon und Klavier - ist am 15. September vom Ensemble LUX:NM (Berlin) am Festival Intersonanzen in der fabrik Potsdam uraufgeführt werden: Andreas Voss (Violoncello), Silke Lange (Akkordeon), Malgorzata Malentynowicz (Klavier) interpretieren das Werk, welches ursprünglich ebenfalls für ein Berliner Ensemble mit Violine statt Violoncello entstanden ist.

Am 8. September 2013 hat das Ensemble Horizonte (Detmold) in der Sankt Petri Kirche in Kopenhagen Mutter Natur (2011) für Sopran und acht Instrumente aufgeführt. Den Sopranpart übernahm Laura Pohl, wie in der Uraufführung in Hamburg-Altona am 2011 und in Zürich 2012. Damit ist diese Auseinandersetzung mit Klopstock nun an drei Orten aufgeführt worden, an denen F.G. Klopstock gewirkt hat.

An den Randfestspielen in Zepernick (bei Berlin; 5.-7. Juli 13) haben Javier Hagen (Tenor/Contratenor) und Ulrike Mayer-Spohn (Blockflöten) Ruh' und 1968 - und heute? präsentiert.

Am 23. und 24. Juni hat das ensemble phorminx in Tübingen und Darmstadt wanawizzi II aufgeführt.

Das Tatoo blickt böse auf einen Text von Max E. Keller, uraufgeführt im September 12 in Berlin, ist von Franziska Welti (Sopran) und dem Berliner Sonar Quartett vom 23.-26. Mai in Aarau, Basel, Bern und Winterthur gespielt worden.
Im April hat Keller Mobile für 1-5 Instrumente ad libitum beendet, das in gewisser Weise Improvisationskonzepte der frühen 70-er Jahre kompositorisch fruchtbar macht. Es soll 2014 in Schweden zur Uraufführung kommen.

Am 10. April 2013 haben Swetlana Sumatschjova (Sopran) und Vasilij Zazepin (Kontrabass) im Schlusskonzert des Festivals "Window to Switzerland" Die Schwestern aufgeführt. Pikant daran ist, dass dieses Werk mit einem pazifistischen Gedicht von Christian Morgenstern ausgerechnet in der Rüstkammer des Moskauer Kreml gespielt wurde.
Die Schwestern ist ausserdem mit den Berlinern Katia Guedes (Sopran) und Matthias Bauer (Kontrabass) auf der Doppel-CD "Grammont Sélection 5" (MGB CTS-M137) erschienen, welche die wichtigsten Schweizer Uraufführungen des Jahres 2011 enthält.

Noëlle-Anne Darbellay (Violine) und Samuel Stoll (Horn) haben am 12. März 2013 Il filo in der Unerhörten Musik im BKA Berlin gespielt. Am 19. März, seinem Geburtstag, gab das Trio Ampio mit Max E. Keller (Klavier), Dietrich Petzold (Violine) und Johannes Bauer (Posaune) ein Konzert mit improvisierter Musik im b-flat Berlin.

Das Leipziger Ensemble Sortisatio präsentierte am 29. Januar 2013 in Winterthurer Kunstmuseum als Uraufführung Der Rutengänger nach dem Bild "Landschaft mit dem Rutengänger" von Paul Klee, das im Kunstmuseum hängt und bei der Aufführung gezeigt wurde. Am folgenden Tag wurde das Konzert in Bern und am 11. März in Leipzig wiederholt.

aktualisiert am 27.04.17